
Begleithundausbildung
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Die Begleithundprüfung (BH) ist der Grundstein für alle
weiteren Aktivitäten in unserer Ortsgruppe und im Hundesport allgemein.
Jeder, der beim Agility starten will, muss zuerst eine Begleithundprüfung oder
Begleithundprüfung Agility ohne Schuss (BHA) erfolgreich absolviert haben. Bei der Schutzhundausbildung ist ebenfalls die Begleithundprüfung
die Voraussetzung, um überhaupt an
Prüfungen teilnehmen zu können. Des weiteren sind viele Bestandteile einer
Schutzhundprüfung im Bereich Unterordnung die gleichen wie bei der Begleithundprüfung.
Aber nicht nur für Hundeführer, die nach der bestandenen Begleithundprüfung weiter machen
wollen, ist die Begleithundprüfung sinnvoll. Vielmehr erleichtert die Ausbildung, die zu der Begleithundprüfung
führt,
das Zusammenleben mit dem vierbeinigen Gefährten. An unserem Augsburger Modell
sieht man auch, dass nach der bestandenen Begleithundprüfung noch lange nicht Schluss
sein muss,
denn einigen macht es soviel Spaß, dass sie immer noch eifrig dabei sind.
Das Mindestalter des Hundes für die Begleithundprüfung beträgt 15 Monate.
Im Teil 1 werden Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz, Platz in Verbindung mit Herankommen und
Ablegen unter Ablenkung geprüft.
Der Teil 2 umfasst verschiedene Übungen im örtlichen Verkehrsraum wie
beispielsweise die Führigkeit und das Verhalten im Straßenverkehr auch unter
erschwerten Bedingungen (Jogger, Radfahrer) oder in „Alltagssituationen“ wie
der Besuch einer Bank sowie das Verhalten gegenüber anderen Tieren.
Die Prüfung wird von einem vom SV zugelassenen Richter abgenommen. Bestanden
ist die Prüfung, wenn im ersten Teil mindestens 70 % der möglichen Punkte
erreicht und im zweiten Teil die Übungen vom Leistungsrichter als ausreichend
erachtet wurden.